berlin budapest london paris
luxemburg rom warschau zürich


Regie Coach

Ein Coach ist kein Regisseur  

Also, warum dann überhaupt einen Coach? 

Casting Worauf kommt es bei einem Casting an? Welche Szenen wähle ich? Welche innere Haltungen / körperliche Eigenschaften suche ich bei einem Schauspieler? Rhythmus? Körperlichkeit? Ausdruck der Gefühle? Kann der Schauspieler die Entwicklung der Figur glaubhaft darstellen? Ein gute Besetzung ist wie Auf-einer-Welle reiten. Eine Besetzung, die nicht stimmt, ist wie Gegen-den-Strom-anschwimmen. 

Beats und Actions  Das Drehbuch in der Vorbereitung in seine Einzelteile zu zerlegen und jedem Abschnitt eine klare Handlung zuzuordnen, gibt Struktur und Sicherheit. Man gewinnt Zeit beim Drehen. Du findest spielbare Handlungen oder Metaphern, die den Schauspieler animieren, den Ausdruck zu finden, anstatt emotionale Zustände zu beschreiben, die der Schauspieler dann versucht zu imitieren. 

Gefühlsausbrüche Was hilft einen Schauspieler und was blockiert ihn? Wie kannst du mit einem Schauspieler daran arbeiten und es wiederholbar machen? Natürlich ist jeder Schauspieler anders und braucht individuelle Regieanweisungen,  um alles zu geben, aber es gibt eine Herangehensweise, die den Schauspieler respektvoll fordert und du trotzdem deine Vision umsetzen kannst. 

Sparringpartner  Ein Coach darf keine Ratschläge geben, sondern sollte dem Regisseur beratend zur Seite stehen. Wenn es Unstimmigkeiten mit den Schauspielern gibt, bietet der Coach verschiedene Lösungsvorschläge an oder stellt Methoden zur Verfügung, um die Vision des Regisseurs zu realisieren.  


Sabine Bernardi 
Romeos 2011, Tatort 2016

Katrin Gebbe, Tore tanzt (Un certain regard, Cannes) 2013

Wendy Pillonel,  Les Heures-Encre, Kurzfilm) 2017, L.A. Shorts International Festival

Stefan  Schaller Fünf Jahre Leben, 2013, Filmfestival Max Ophüls Preis  2013

Mike Schaerer Stationspiraten, 2010

Niccolò Castelli Tutti Giù, 2012

Ivana Lolovicz Sitting Next to Zoe, 2013